Betriebsrat

Auf eine faire Auswahl kommt es an

Im Grunde gönnen wir jedem, die begehrte Ausbildung oder Stelle zu bekommen. Manchmal klappt das nur deswegen nicht, weil es zu wenige Angebote für zu viele gute Bewerberinnen und Bewerber gibt. – Gegen Stellenmangel können wir mit unseren Instrumenten leider nichts machen.

Es ist aber auch nicht jeder gleich gut für jede Position geeignet. Wenn jemand mit der Arbeit überfordert ist und/oder nicht zu den Aufgaben passt, überwiegen die Nachteile. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin wird unzufrieden, gar nicht selten sogar krank. Das Unternehmen bekommt nur wenig Leistung. Und jemand besser Passendes hat eine Chance auf einen guten Job weniger. Doch wie lässt sich eine sachliche und gut begründete Entscheidung fällen? Häufig wird die Aussage getroffen, dass man sich auf seine Menschenkenntnis oder Intuition verlässt – wir sind da etwas anderer Ansicht.

Wir tun etwas gegen den Nasenfaktor

Grundlage der Auswahl müssen die konkreten Anforderungen der Stelle bzw. der Ausbildung sein. Dabei muss man sich auf diejenigen Aspekte beschränken, die mit diesen Anforderungen etwas zu tun haben (das schreibt auch das Bundesdatenschutzgesetz in §32 vor).

Um auf dieser Basis die Eignung von Personen zu erheben, sind aussagekräftige Instrumente genauso wichtig wie die Beschreibung des Entscheidungsprozesses und der Regeln, nach denen Ergebnisse zu einer Passungsaussage zusammengefasst werden. Beides schreibt die DIN-Norm für Eignungsbeurteilungen (DIN 33430) zwingend vor. Wird das Verfahren IT-gestützt abgewickelt, muss der Datenschutz absolut gesichert sein.

Informationen zu den wissenschaftlichen Grundlagen gibt es unter Diagnostische Basis. Lernen Sie das Spektrum der unterschiedlichen Instrumente der Personalauswahl und Personalentwicklung kennen und verschaffen Sie sich einen Überblick über mögliche Einsatzfelder.

Letztlich möchten wir Ihnen die Vorteile der Personaldiagnostik nicht vorenthalten.